Probanden in Windeln
Babys sind viel schlauer, als man bisher gedacht hat. Das Urteil eines Babys lässt keine Zweifel offen, wenn es um das Erkennen von guten und bösen Menschen geht. Dabei tut das Baby eigentlich
nur, was wir alle tun: Personen einschätzen - anhand des Aussehens, der Handlungen und des Umgangs mit anderen. So bewerten wir, ob diese Person ein verlässlicher Partner ist. Derartige Menschenkenntnis ist für den Homo sapiens, das soziale Lebewesen, das nur gemeinsam mit anderen
wirklich stark ist, überlebenswichtig. Das Verblüffende: Laut einer Studie besitzen sogar sechs Monate alte Babys bereits die Gabe, zwischen Freund und Feind zu unterscheiden und daraus auch Konsequenzen zu ziehen. Das überraschte selbst die Forscher, welche die Babys und ihre moralischen
Werturteile beobachtet hatten.
„Dass Babys dies tun können, ist unglaublich beeindruckend“, so Kiley Hamlin von der Yale-
Universität. „Es zeigt, dass wir essenzielle soziale Fähigkeiten von Anbeginn an besitzen.“ Anders
gesagt: Vom ersten Schrei an haben wir die notwendigen mentalen Fähigkeiten, um dem Chaos um
uns herum einen Sinn zu geben und zu verstehen, wie die Welt funktioniert. Gewisse physikalische
Grundgesetze etwa scheinen schon in die Wiege gelegt, beispielsweise das Kontinuitätsprinzip. So
folgern Babys, dass ein Ball, wenn er hinter eine Abschirmung rollt, auf der anderen Seite wieder
auftauchen sollte. Und auch das gilt mittlerweile als sicher: Kinder bewältigen einfache arithmetische Aufgaben ganz ohne Matheunterricht und zwar bereits im zarten Alter von sechs Monaten.
Warum findet die Forschung all das erst jetzt heraus, was manche Eltern schon intuitiv wussten?
Man habe den Babys lange Zeit einfach nicht die richtigen Fragen gestellt, erklärt Tricia Striano,
oder gar keine. „Viele Wissenschaftler haben sich vor unter Einjährigen gescheut - weil sie nicht mit
uns reden können. Bringt man sie aber in die richtige Situation, erzählen Babys, was sie wissen -
wenn auch in einer anderen Sprache.“ Was Säuglinge alles können, belegt auch eine unlängst im
Fachblatt PLoS ONE vorgestellte Studie von Striano. Gemeinsam mit ihren früheren Kollegen vom
Leipziger Max-Planck-Institut wies sie nach, dass Babys schon mit drei Monaten Furcht in Gesichtern anderer Menschen erkennen und auch deren Ursache ausmachen können. „Mit drei Monaten ist
das Gehirn in der Lage, auf soziale Hinweise wie die Blickrichtung und den Gesichtsausdruck eines
Erwachsenen selektiv zu reagieren“, sagt Tricia Striano. „Und das Baby kann diese Hinweise auch
mit Dingen in seiner Umgebung in Verbindung bringen.“ Bis vor kurzem war die Wissenschaft noch
davon ausgegangen, dass Kinder Signale, die nicht direkt an sie selbst gerichtet sind, frühestens mit
einem Jahr verstehen.
„Kinder lernen vom Menschen“, sagt Striano. „Je besser die Hinweise sind, die Eltern ihnen geben,
desto besser lernen sie.“ Sie glaubt, dass man die Fähigkeiten von Babys nicht unterschätzen dürfe,
denn es sei wichtig, mit einem Kind schon in den ersten Lebensmonaten so häufig wie möglich zu
interagieren.
Leseverstehen : wir müssen diesen Text verstehen, worum geht es in diesem Text? Am liebsten würde ich erst mehrere wichtige Punkte schreiben, in der wir der wichtigen Inhalt dieses Textes verdeutlichen. Frage stellen und die Schlusselwörter finden. Die mit gelb markiert sind die Schlüsselwörter des Paragraphs.
- Baby kann urteilen
- Es kann erkennen. Was kann das Baby erkennen? gute und schlechte Menschen.
- Es kann Personen einschätzen. Wie kann dieses Baby die Personen einschätzen? anhand des Aussehens. Baby sieht an ,wie sieht den Menschen aus und wie geht er mit anderen Menschen um.
- Babys können bewerten.
- Sogar 6 Monate alte Babys können unterscheiden.
dann diese Punkte noch schöner zusammenformulieren. was haben Forscher herausgefunden?
Babys können anderen Menschen einschätzen, bewerten und beurteilen. Babys können zwischen Freund und Feind unterscheiden.
oder
Babysforscher haben herausgefunden dass bereits 6 jährige Babys unterscheiden und urteilen können.
schwierige Wörter :
essenzielle : wesentliche, wichtige
Anbeginn : von Geburt an
mentale Fähigkeiten : denken
Wiege : das Bett des Kindes
in die Wiege gelegt : schon wissen von dem Geburt an
In diesem Text geht es darum, dass Babys bereits von dem Geburt an sozialen und geistigen Fähigkeiten besitzen
In Abschnitt drei geht es darum, dass Babys bereits mit drei Monaten in der Lage sind, ein Gesichtsausdruck zu interpretieren und dass Sie auf Hinweise reagieren
Eltern sollen in den 1. Lebensmonaten so häufig wie möglich kommunizieren, weil Kinder mit drei Monate schon so viel können
In Abschnitt drei geht es darum, dass Babys bereits mit drei Monaten in der Lage sind, ein Gesichtsausdruck zu interpretieren und dass Sie auf Hinweise reagieren
Eltern sollen in den 1. Lebensmonaten so häufig wie möglich kommunizieren, weil Kinder mit drei Monate schon so viel können
In diesem Artikel geht es darum, dass bereits Babys anderen Menschen beurteilen, einschätzen und bewerten können, denn Sie besitzen schon von Geburt an alle notwendigen sozialen und geistigen Fähigkeiten. So können sie bereits mit drei Monate den Gesichtsausdruck andere menschen interpretieren und reagieren deshalb ist es wichtig auch schon in den 1. Lebensmonaten so häufig wie möglich mit ihnen zu kommunizieren.
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